Auf einer Gesamtfläche von rund 71.750 (Vorjahr 87.800) Hektar wurden für den AGRANA-Konzern rund 4,71 (Vorjahr 4,62) Mio. Tonnen Rüben geerntet und anschließend verarbeitet. Gute Witterungsbedingungen während der Vegetationsperiode und Ernte führten zu überdurchschnittlichen Ernteergebnissen bei Ertrag und Zuckergehalt. Die rund 8.650 (Vorjahr 9.100) Rübenbauern erzielten Rübenerträge von durchschnittlich rund 65,5 (Vorjahr 52,7) Tonnen je Hektar und einen durchschnittlichen Zuckergehalt von 17,1 % (Vorjahr 16,1 %).
Die Zuckerrüben wurden in den 7 (Vorjahr 8) Zuckerfabriken mit einer Tagesverarbeitungsmenge von rund 46.500 (Vorjahr 51.100) Tonnen in durchschnittlich 105 (Vorjahr 93) Tagen zu rund 720.000 (Vorjahr 671.000) Tonnen Zucker verarbeitet. Die Zuckerproduktion lag deutlich über der AGRANA-Rübenzuckerquote für das ZWJ 2008|09 von 618.500 Tonnen. Die Übermengen werden als Industriezucker vermarktet. In Rumänien und Bosnien-Herzegowina wurden rund 183.000 Tonnen Weißzucker aus Rohzucker raffiniert.
In den meisten Ländern begann die Rübenverarbeitung um den 20. September 2008. Die beiden Werke in Österreich haben die Zuckerkampagne aufgrund der großen Rübenmenge erst am 22. Jänner 2009 beendet. Erstmals wurden 15.100 Tonnen Zuckerrüben aus kontrolliert biologischem Anbau in Österreich geerntet und daraus 1.800 Tonnen Bio-Rübenzucker produziert.