| in t€ | 2009|10 | 2008|09 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse (brutto) | 737.015 | 751.086 |
| Umsätze zwischen den Segmenten | -52.963 | -48.583 |
| Umsatzerlöse | 684.052 | 702.503 |
| Operatives Ergebnis | 15.214 | 15.810 |
| Operative Marge | 2,2% | 2,3% |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (nach Sondereinflüssen) | 15.214 | 14.897 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte1 | 11.420 | 19.402 |
| Investitionen in Finanzanlagen | 537 | 862 |
| Mitarbeiter | 2.336 | 2.464 |
1 Ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte.
Der Umsatz im Segment Zucker sank im Geschäftsjahr 2009|10 um 2,6 % auf 684,1 m€. Grund dafür war vor allem der mengenmäßige Rückgang im Quotenzuckerabsatz bei sinkenden Preisen. Trotz unterjähriger Schwankungen der Exportaktivitäten der Industriekunden konnte AGRANA die Abnahmemengen von Quotenzucker im Industriebereich konstant halten. Bei Nicht-Quotenzucker gelangen durch die Erschließung neuer Märkte mengenmäßige Zuwächse bei den Drittlandsexporten. Der Umsatzanteil von Zucker am Konzernumsatz betrug 34,4 % (Vorjahr 34,7 %). Vor allem in den osteuropäischen Ländern war das Kaufverhalten der Endkonsumenten zurückhaltend. In der Westbalkanregion war das Marktgeschehen zusätzlich vom gestiegenen Weltmarktpreis beeinflusst, der die Nachfrage zurückgehen ließ.
Das operative Segmentergebnis lag im Geschäftsjahr 2009|10 mit 15,2 m€ nahezu auf dem Vorjahresniveau von 15,8 m€. Die geringeren Quotenzuckerumsätze konnte AGRANA durch den Wegfall der EU-Restrukturierungsabgabe und den optimierten Energieeinkauf für die Kampagne 2009 annähernd kompensieren. Die Auslastung der Raffinationsanlagen in Rumänien und Bosnien-Herzegowina lag aufgrund der Preisentwicklungen am Weltmarkt und der entsprechenden Verfügbarkeit von Rohzucker unter Vorjahr. Die Wirtschaftlichkeit von Raffinationszucker war in Anbetracht der höheren Beschaffungskosten und der lokal erzielbaren Preise im Geschäftsjahr 2009|10 eingeschränkt, was zu erhöhtem Margendruck führte.

