AGRANA Jahresbericht 2009|10
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Vermögens- und Finanzlage

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 28. Februar 2010 lag mit 1.887,9 m€ um 108,3 m€ unter dem Vorjahr mit 1.996,2 m€. Der Rückgang der langfristigen Vermögenswerte um 15,5 m€ resultierte überwiegend aus den niedrigeren Investitionen. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um 92,8 m€. Dabei stand den gesunkenen Vorräten und flüssigen Mitteln ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Der Vorratsabbau im Segment Zucker war Folge der mengenmäßig geringeren Zuckervorräte sowie gesunkenen Bewertungen für Quotenzucker nach Wegfall der EU-Restrukturierungsabgabe ab dem Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2009|10. Gleichzeitig ging der Vorratswert im Segment Frucht zurück, was in höheren Verkaufsmengen von Apfelsaftkonzentrat und in reduzierten Bewertungen durch die gesunkenen Rohstoffpreise begründet ist.

AGRANA hat im Geschäftsjahr 2009|10 ihre Kapitalstruktur weiter verbessert. Bei einer Eigenkapitalquote von 47,9 % (Vorjahr 41,4 %) lag das Eigenkapital mit 904,7 m€ über dem Wert zum Bilanzstichtag am 28. Februar 2009 mit 825,9 m€. Die Nettofinanzschulden zum 28. Februar 2010 lagen mit 376,6 m€ um 19,9 % unter dem Wert des Bilanzstichtages zum Jahresende 2008|09 von 470,1 m€. Der Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ergab sich aus gesunkenen Investitionen, geringeren Working Capital-Finanzierungen sowie der Umschuldung auf langfristige Kreditlinien in Kombination mit der Absicherung der Zinsniveaus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten sanken durch die letztmalige Zahlung der EU-Restrukturierungsabgabe im Oktober 2009.

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