AGRANA Jahresbericht 2009|10
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Investitionen

Investitionen

Das geplante Investitionsvolumen für das Geschäftsjahr 2010|11 beziffert sich auf rund 55 m€. Damit liegen die Investitionen unter der Abschreibungsquote und unterstützen die Finanzierungsposition.

Die im Segment Zucker vorgesehenen Investitionen im Geschäftsjahr 2010|11 betreff en einen Anteil von rund 30 % am Gesamtbudget. In Österreich ist die Errichtung eines neuen Zuckersilos mit einer Kapazität von 70.000 Tonnen und einer geplanten Bauzeit von zwei Jahren vorgesehen.

Für den Betrieb der ungarischen Biogas anlage wird ein Nachfermenter zur Effizienzsteigerung installiert. Im Rahmen der Ersatzinvestitionen soll in Sereď|Slowakei ein neuer Melassetank errichtet werden. Die geplante Investitionssumme für das Segment Stärke mit einem Anteil von 20 % betrifft zu einem überwiegenden Teil die Errichtung eines Biomassekessels in der ungarischen Maisstärkefabrik. In dieser Verbrennungsanlage sollen die CO2-Emissionen wesentlich verringert und die Basis nicht-fossiler Primärenergieträger zur Erzeugung von Dampf genutzt werden. In Aschach|Österreich soll mit dem Ausbau der Produktionskapazität für Quellstärken begonnen werden. Damit kann die Position von AGRANA als Anbieter von konventionellen und Bio-Quellstärken am europäischen Markt gefestigt werden. Neben Ersatzinvestitionen bei AGRANA Juice wird im Segment Frucht die SAP-Installation an weiteren Fruchtzubereitungsstandorten fortgeführt. Im Rahmen des russischen Standortausbaus in Serpuchov wird im Geschäftsjahr 2010|11 die Lagerkapazität an die gewachsene Produktionsleistung angepasst. Für das ägyptische Joint Venture investiert AGRANA eine Produktionslinie für Fruchtzubereitungen. Für die Produktion von Schokofrüchten ist eine aseptische Produktionsanlage erforderlich, die im Geschäftsjahr 2010|11 in Österreich in Betrieb gehen wird.

Investitionen versus Abschreibungen

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