Im Rahmen der globalen Geschäftstätigkeit ist die AGRANA-Gruppe unterschiedlichsten internen und externen Risiken ausgesetzt. Der AGRANA-Vorstand bekennt sich zu seiner Verantwortung in der Früherkennung und Gegensteuerung bestandsgefährdender Risiken. Unterstützt wird er dabei von einem Risikomanagementteam, das gemeinsam mit Experten der jeweiligen Segmente und Funktionen alle für AGRANA relevanten Risiken und Chancen evaluiert und mögliche Maßnahmen definiert. Zumindest zweimal im Geschäftsjahr wird dieser Risikokatalog aktualisiert und an den Vorstand und den Prüfungsausschuss der AGRANA Bericht erstattet.
Risikomanagement als maßgebliches Instrument der Konzernführung.
Um bei etwaigen zukünftig eintreff enden Krisen gewappnet zu sein und raschest und koordiniert zu agieren, wurde beschlossen, dass jede Gesellschaft ein sogenanntes „Risk Management Core Team“ zu benennen hat. Im „Crisis Management Handbook“ ist festgelegt, aus welchen Mitgliedern das „Crisis Management Team“ zu bestehen hat, welche Handlungen zu setzen sind und wie die Kommunikation nach innen und außen zu geschehen hat.
Als zentrale, unabhängige Kontrolleinheit ist das in der Abteilung Corporate Controlling organisatorisch verankerte Risikocontrolling für das strategische Beteiligungscontrolling und operative Risikocontrolling verantwortlich, das den Vorstand bei der Entscheidung über die Risikopolitik unterstützt. Die Abteilung berichtet in regelmäßigen Abständen an den Vorstand, der die aktuelle Risikosituation unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit und der entsprechenden Risikolimits beurteilt. Des Weiteren ist diese Abteilung für die konzernweite Entwicklung und Implementierung der Methoden der Risiko- und Ertragsmessung, die laufende Weiterentwicklung und Verfeinerung der Steuerungsinstrumente und die Entwicklung und Wartung der grundsätzlichen Richtlinien zuständig. Diese Richtlinien sind Teil des internen Kontrollsystems und stellen unter anderem die ordnungsgemäße interne und externe Finanzberichterstattung sicher.

