Die Grundsätze der wertorientierten Unternehmensführung bei AGRANA zielen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit unternehmerischen Chancen und Risiken ab. Ziel des wertorientierten Führungssystems bei AGRANA ist ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken, um die vorhandenen Ressourcen des Unternehmens möglichst effizient im Hinblick auf die mittel- und langfristigen strategischen Ziele des Unternehmens einsetzen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt AGRANA ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken ein. Risikobewusstes Verhalten, klar geregelte Verantwortlichkeiten, Unabhängigkeit im Risikocontrolling und der Einsatz effizienter Kontroll- und Berichtssysteme prägen die Risikokultur der AGRANA. Grundsätzlich ist AGRANA bereit, Risiken zu tragen, die im Zusammenhang mit der Kernkompetenz des Unternehmens stehen. Jene Risiken, die nicht auf ein vertretbares Maß gemindert oder auf Dritte übertragen werden können, werden – wenn möglich – vermieden. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden grundsätzlich nicht eingegangen.
Derivative Instrumentarien sind nur zur Absicherung von Grundgeschäften erlaubt. Deren Einsatz zu Spekulationszwecken ist ausdrücklich verboten. Durch Richtlinien, Limits, laufende Kontrolle und Berichte an den Vorstand wird die Einhaltung dieses Grundsatzes abgesichert.
