AGRANA Jahresbericht 2009|10
Drucken
Stärke Österreich

Stärke Österreich

Im Geschäftsjahr 2009|10 sank der Umsatz um 36,5 m€ auf 307,9 (Vorjahr 344,4) m€, was zum Großteil auf den Preisrückgang der Haupt- und Nebenprodukte sowie die niedrigeren Absätze bei Spezialitäten zurückzuführen war. Der Mengenabsatz stieg von 948.900 Tonnen im Vorjahr auf 1.034.900 Tonnen. Das lag an den höheren Verkaufsmengen von nativen Stärken, Verzuckerungsprodukten und den über die Futtermittelabteilung vertriebenen Nebenprodukten der AGRANA Bioethanol GmbH sowie von HUNGRANA. Die Mengensteigerungen bei den Hauptprodukten konnten den Preiseffekt nicht kompensieren, was den Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2009|10 bewirkte.

Insbesondere bei den nativen Stärken (Kartoffel- und Maisstärke) und Verzuckerungsprodukten übertraf AGRANA die Absätze des Vorjahres. Infolge der fallenden Marktpreise lag der Umsatz jedoch unter Vorjahr. Im Bereich der technischen Stärken wurden höhere Mengen an die Papier-, Wellpappe-, Textil- und Bauindustrie abgesetzt. Entgegen der allgemeinen Marktentwicklung konnte AGRANA insbesondere im Papierindustrieabsatz zulegen und den Marktanteil ausbauen. Im Bereich Lebensmittelstärken lag das Absatzvolumen auf Vorjahresniveau. Gesunkene Rohstoffpreise und ein generelles Überangebot am europäischen Markt führten zu einem deutlichen Preisverfall insbesondere ab dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009|10.

Der Absatz von Nebenprodukten (inklusive Futtermittel-Handelswaren) stieg auf 639.100 (Vorjahr 596.300) Tonnen, was insbesondere auf „ActiProt“ zurückzuführen war. Niedrigere Preise bei Getreide verursachten bei Nebenprodukten stark rückläufige Verkaufspreise.

Sie befinden sich hier:
Konzernlagebericht : Segment Stärke : Stärke Österreich
Generated with OnReport