AGRANA Jahresbericht 2009|10
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Zucker Österreich

Zucker Österreich

Der Zuckerumsatz verzeichnete in Österreich mit 348,1 (Vorjahr 364,2) m€ einen Rückgang um rund 4 %. Dies resultierte aus dem mengenmäßigen Rückgang im Quotenzuckerabsatz bei sinkenden Preisen. Trotz wirtschaftskrisenbedingt schwankender Absatzmengen konnte AGRANA die Zuckerverkäufe an die Lebensmittelindustrie über das gesamte Geschäftsjahr konstant halten. Beim Lebensmittelhandel gab es Einbußen im Zuckerabsatz. Durch die Positionierung von AGRANA-Zucker mit der Marke „Wiener Zucker“ als österreichisches Qualitätsprodukt konnten die Marktanteile auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der ansteigende Weltmarktpreis für Zucker hatte ab Jahresmitte 2009 positive Auswirkungen auf den Export von Nicht-Quotenzucker. So konnten die Drittlandsexporte von Nicht-Quotenzucker durch Erschließung neuer Märkte (wie Israel, Usbekistan und der Nahe Osten) deutlich erhöht werden. Mit dem Absatz von Bio-Zucker trat AGRANA in ein neues Marktsegment ein. Die Verkaufserlöse für Nebenprodukte (Melasse und Trockenschnitzel) sanken entsprechend dem Verlauf der Getreidepreise.

Der Wegfall der Restrukturierungsabgabe ab dem ZWJ 2009|10 sowie Kosteneinsparungen im Energieeinkauf wirkten positiv, unterschiedliche Qualitäten für die Zuckerrüben führten infolge geringerer Verarbeitungsleistungen allerdings zu Mehrkosten im Produktionsbereich.

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