Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme zum 28. Februar 2011 lag mit 1.992,2 m€ um 104,3 m€ über dem Vorjahr (1.887,9 m€). Der Rück- gang der langfristigen Vermögenswerte um 21,9 m€ resultierte überwiegend aus den unter Abschreibungsniveau liegenden Investitionen. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 126,2 m€. Für den Aufbau der Vorräte waren vor allem die gestiegenen Rohstoffpreise verantwortlich, auch der Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen spiegelt diesen Trend wider, weil auch die Verkaufspreise angepasst wurden.
AGRANA konnte im Geschäftsjahr 2010|11 ihre Kapitalstruktur weiter verbessern. Bei einer Eigenkapitalquote von 48,7 % (Vorjahr 47,9 %) lag das Eigenkapital mit 970,7 m€ über dem Wert zum Bilanzstichtag am 28. Februar 2010 mit 904,7 m€. Die Nettofinanzschulden zum 28. Februar 2011 lagen mit 382,4 m€ leicht über dem Wert des Bilanzstichtages zum Jahresende 2009|10 von 376,6 m€. Das Gearing zum Ende des Geschäftsjahres konnte trotz erhöhtem Finanzierungsbedarf für das gestiegene Working Capital auf 39,4 % (Vorjahr 41,6 %) verbessert werden. Das Eingehen langfristiger Finanzverbindlichkeiten zur Absicherung und Optimierung der Refinanzierungsstruktur hatte einen Zuwachs der langfristigen Schulden zur Folge. Gleichzeitig gingen die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurück. Demgegenüber stand ein vor allem rohstoffpreisbedingter Aufbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten.
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