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Forschung und Entwicklung

In einem hochkompetitiven Marktumfeld verfolgt AGRANA das strategische Ziel, sich durch Produktinnovationen von den Mitbewerbern zu differenzieren. In enger Partnerschaft mit ihren Kunden entwickelt AGRANA laufend neue Rezepturen, Spezialprodukte und neue, innovative Anwendungsmöglichkeiten bestehender Produkte. Im Segment Stärke gab es zum Beispiel inno­vative Neuentwicklungen im Bereich nichtsynthetischer Klebstoffe („green glues“), im Fruchtsaft­konzentratbereich wurden schwerpunktmäßig Projekte zur Verbesserung der Aromenqualität durchgeführt. Aktivitäten wie diese tragen wesentlich zum langfristigen Erfolg von AGRANA und deren Kunden bei und werden auch in Zukunft Bestandteil der auf nachhaltigen Erfolg ausgelegten Unternehmensstrategie bleiben.

 

Innovation als treibende Kraft für künftiges, nachhaltiges Wachstum.

Zur Umsetzung dieser Strategie und zum Ausbau des umfassenden Entwicklungs-Know-hows unterhält AGRANA mehrere Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Diese sind für Zucker und Stärke schwerpunktmäßig bei der Zucker­forschung Tulln Gesellschaft m.b.H. (ZFT) in Österreich gebündelt. Deren Leistungsspektrum reicht von der Landwirtschaft über die Lebensmittel-, Zucker-, Stärke- und Bioethanoltechnologie bis hin zur Mikrobiologie und Biotechnologie.

Im Fruchtzubereitungsbereich ist die zentrale Forschung und Entwicklung im Innovations- und Kompetenzzentrum Gleisdorf|Österreich organisiert. Aufgabe des Forschungszentrums ist die Entwicklung von innovativen Produkten und neuen Produktionsverfahren sowie die Durchführung längerfristiger Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um international tätigen AGRANA-Kunden marktnahe Lösungen zu präsentieren. Unterstützt wird das Innovations- zentrum von einer zentralen Marktentwicklungsabteilung in Mitry-Mory|Frankreich.

Im Geschäftsjahr 2010|11 investierte AGRANA rund 14,5 (Vorjahr 13,3) m€ in Forschung und Entwicklung. Gemessen am Konzernumsatz entsprach dies einer Forschungs- und Entwicklungs­quote von 0,67 % (Vorjahr 0,67 %). Innerhalb der AGRANA-Gruppe waren 194 (Vorjahr 190) Mit­arbeiter mit Forschung und Produktentwicklung beschäftigt.

F&E-Aufwendungen

 
 
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